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nächstes Konzert: Die Himmel der Erde / November 2016

Recht und Gerechtigkeit, Menschenwürde und Freiheit, auch Freiheit von Not und Furcht sind große Themen der Kultur.
Sie finden ihren Niederschlag in Literatur und Kunst, natürlich auch in der Musik und haben Komponisten aller Zeiten inspiriert.

Ein zentraler Text des Rechts ist die ‚Allgemeine Erklärung der Menschenrechte‘ (AedMR) von 1948, die kulturübergreifend von Staaten unter dem Eindruck der Schrecken des Zweiten Weltkrieges erarbeitet wurde.
Überraschenderweise wurde sie nur selten vertont. Dennoch hat z.B. schon ein Satz wie „Alle Menschen sind gleich an Würde und Rechten geboren“ einen Klang, dem sich kaum jemand entziehen kann.

Wir möchten mit unserem Projekt diese Herausforderung annehmen und haben bei verschiedenen Komponisten/-innen eine Vertonung von Artikeln der AEdMR als Vokalmusik für mehrstimmigen gemischten Chor in Auftrag gegeben.
Die Artikel werden dabei in Bezug zu religiösen und weltanschaulichen Texten gestellt, die aufzeigen, dass die AEdMR als weltanschaulich neutrales Dokument im historischen Kontext steht und Wurzeln in geschichtlichen Ideen, Religionen und Kulturen hat.

Bitte notieren Sie sich jetzt schon den Termin für dieses außergewöhnliche Konzert mit Uraufführung der für uns komponierten Stücke:

SA., 5. NOVEMBER 2016, 20.00 UHR
KUNST-STATION ST. PETER, KÖLN

Nähere Informationen und weitere Termine erhalten Sie in regelmäßigen Abständen auf dieser Seite.

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MEISTERschüler / Juni 2015

MEISTERschüler

Weltliche Chormusik von
Johannes Brahms und Gustav Jenner

Fr., 19. Juni 2015, St. Johannes-Kirche, Köln-Deutz

Plakat "MEISTERschüler"
Plakat „MEISTERschüler“

Klavier: Daniel Kirchmann
Kammerchor Cantamo Köln

Leitung: Vincent Heitzer

Programmheft als pdf-Datei

  • Johannes Brahms – Intermezzo a-moll Op. 118 Nr.1
  • Johannes Brahms – Fünf Gesänge für gem. Chor, Op. 104
  • Johannes Brahms – Intermezzo A-Dur Op. 118 Nr.2
  • Gustav Jenner – aus: Zwölf Quartette für 4 Singstimmmen & Klavier; Nr. 1-4, 9-12
  • Johannes Brahms – Ballade g-moll Op. 118 Nr.3
  • Johannes Brahms – Zigeunerlieder für 4 Singstimmen & Klavier, Op. 103

Das Konzert wurde gefördert vom Landesmusikrat NRW.

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Sänger/-innen gesucht!

Wir suchen Verstärkung für unseren Chor!

(vor allem Tenor und Bass, aber auch Alt und Sopran)

Sängerische Vorerfahrungen (Chor oder Solo) sind erwünscht.
Unser Repertoire umfasst (Kirchen-)Musik von der Klassik bis zur Moderne.
Wir bieten: engagierte Proben, interessante und ansprechende Chormusik mit Atmosphäre, intensive stimmbildnerische Betreuung und stilistische Vielfalt.
Da wir uns selbst finanzieren, erheben wir einen Chorbeitrag von z.Zt. 15,- € (ermäßigt 8,-€) im Monat.

Der Chor probt immer montags von 20.00 bis 22.00 Uhr in den Räumen der Philippusgemeinde in Köln-Raderthal.

Interessenten erhalten weitere Infos bei Michael Burger.
(Tel.: 0221 – 870 11 52  oder E-Mail: moburger(AT)gmx.de)

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Konzert im Advent / Dezember 2014

Konzert im Advent

Sa., 6. Dezember 2014, Philippuskirche, Köln-Raderthal

Plakat "Konzert im Advent"
Plakat „Konzert im Advent“

Sopran: Arminia Friebe
Klavier, Orgel: Michael Wülker
Kammerchor Cantamo Köln

Leitung: Vincent Heitzer

  • David Willcocks – Angelus ad virginem
  • Hans Leo Hassler – Dixit Maria
  • Henry Smart – Magnificat
  • Johann Eccard – Über’s Gebirg Maria geht
  • Jan-Ake Hillerud – Veni, veni, Emanuel
  • Albert Becker – Machet die Tore weit
  • Randall Thompson – Choose something like a star
  • Morten Lauridsen – O magnum mysterium
  • Kirby Shaw – Silent night
  • David Willcocks – Sussex carol
  • F. Mendelssohn / D. Willcocks – Hark! The herald-angels sing
  • David Willcocks – See amid the winter’s snow
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Motetten & Choräle / September 2014

Motetten & Choräle

So., 7. Sept. 2014, St. Lambertuskirche, Heinsberg-Dremmen
Sa., 13. Sept. 2014, Herz Jesu Kirche, Leverkusen
(Landeschorfest in Leverkusen)

Plakat "Motetten & Choräle"
Plakat „Motetten & Choräle“

Kammerchor Cantamo Köln
Konzert in Heinsberg gemeinsam mit:

Choralschola St. Marien Bonn

Leitung: Vincent Heitzer

  • Charles Villiers Stanford – Three motets:
    Justorum animae; Coelus ascendit hodie; Beati quorum via
  • Maurice Dufuflé – Quatre motets:
    Ubi caritas; Tu es Petrus; Tantum ergo
  • Knut Nystedt – Three motets:
    Thus saith the Lord; Peace I leave with you; I will praise thee o Lord
  • verschiedene gregorianische Choräle (Choralschola St. Marien)
Plakat Landeschorfest Leverkusen 2014
Plakat Landeschorfest Leverkusen 2014
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Video von „Robert Saar: Unter den Linden“

Video von „Robert Saar: Unter den Linden“

„Besäße ich doch ein Licht in der Stirn, das so viele meiner Brüder ungerührt vergeuden.“ (Robert Saar)

Robert Saar, geboren am 24. Mai 1925 in Bad Kissingen und gestorben in Köln-Porz am 21. September 1976, war ein blinder Komponist tonalen Stils, der von der vorpreschenden Moderne aus atonaler, serieller und elektronischer Musik und dem daraus entstandenen Aufführungs-Kanon der 60er und 70er Jahre gewissermaßen zurückgelassen wurde und in Vergessenheit geriet.
Seine wohl ca. 1954 komponierte Erzählung für gemischten Chor a capella „Unter den Linden“ nach einem Gedicht des Minnelyrikers Walther v .d. Vogelweide ist anlässlich des Projektes „umbrüche“ des Kammerchor CANTAMO Köln im Nov. 2013 vermutlich uraufgeführt worden.

„[…] gab es damals noch keine musikalische Blindenschrift. Er saß also mit einem kleinen Blindendiktiergerät da und hat alles notiert und es sich dann am Klavier zurechtgesucht. Seine Kompositionen hat er genauso aufgegeben und diktiert. Ich habe viel für ihn geschrieben und ihn vor seinem Examen am Klavier korrepetiert, indem ich ihm vor- und er mir nachgespielt hat. Diese Gedächtnisleistung können Sie – wenn Sie das nicht selber erlebt haben – nur schwer würdigen! Er hat eine sehr sensible Musik komponiert und vor allen Dingen auch stimmungsmäßig schreiben können. In seiner Musik war nie ein großer Zug oder Wuchtigkeit.“
(Prof. Karl Haus; Musikhochschule Würzburg)

Artikel Robert Saar

Mehr Information findet sich unter http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Saar oder im Artikel zum Gedenken an Robert Saar (siehe rechts).

Wir danken insbesondere Peter Gnoss für das freundliche Überlassen einer Kopie der handschriftlichen Partitur zu Aufführung und Internet-Veröffentlichung sowie für die Verwendung seines Artikels aus „Fermate“ (Heft 24/2; 2005 – siehe rechts).

Ferner möchten wir Jutta Neukirchen und Rüdiger Otto danken, die uns ihren „der Empfindsamkeit der Dichtung“ angemessenen Raum für die Kamera-Aufnahmen zur Verfügung stellten.

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Konzertbericht: Umbrüche

UMBRÜCHE

Chormusik der Nachkriegszeit aus dem Rheinland

Plakat "Umbrüche"

Selten gehörte Chormusik aus der Nachkriegszeit trug der Kammerchor CANTAMO in zwei Konzerten am 23. und 24. November 2013 in Köln und Bonn vor.
Idee und Konzept ist die musikalische Entdeckung von Komponisten des Rheinlandes aus der Zeit am Vorabend der Änderung des Musikverständnisses in den 60iger Jahren.

Aufgeführt wurde einleitend die Trauermotette von Rudolf Mauersberger (1889-1971), gefolgt von Werken Günter Raphaels (1903-1960), der als „Halbjude“ im Krieg verfemt war und sich durch eine besonders erweiterte Tonalität auszeichnet, Robert Saar (1925-1976) mit dem einzigen weltlichen Text des Programms, Heinrich Lehmacher (1891-1966) und Friedrich Radermacher (*1924), der bis heute erfolgreich in Köln komponiert.

Wir sind sehr froh, daß es Prof. Radermacher möglich war, unser Konzert im Karmel Maria vom Frieden in Köln zu besuchen. Immerhin wurde sein 1947 komponiertes Stück „Gesegnete Not“ zum ersten Mal seitdem wieder aufgeführt. Prof. Radermacher dazu: „…mit großer Freude denken wir an das Konzert gestern, das uns sehr beeindruckt hat. {…} Aber auch einem Stück Musik –  kurz nach Krieg und Gefangenschaft geschrieben – in einer so schönen Aufführung wieder zu begegnen, erfüllte mich mit großer Dankbarkeit.“

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ausdrücklich bei den Schwestern des Karmel Maria vom Frieden für die sehr freundliche und herzliche Gastfreundschaft bedanken!

Das Bürgerradio Studio Eck berichtete Mitte Dezember über unser Konzert in Köln.

 

Die Konzerte wurden vom Landesmusikrat NRW gefördert.