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aktuelle Konzertplanung

Unser nächstes Konzert mit verschiedenen Ubi Caritas Vertonungen werden wir am Sonntag, den 8. Oktober, in Köln veranstalten.

Zur Zeit arbeiten wir noch am Programm und der Konzertplanung, sind aber schon fleißig mit den Proben beschäftigt.

Nähere Informationen wie immer in Kürze hier auf der Seite!

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Sänger/-innen gesucht!

Wir suchen Verstärkung für unseren Chor!

(vor allem Tenor und Bass, aber auch Alt und Sopran)

Sängerische Vorerfahrungen (Chor oder Solo) sind erwünscht.
Unser Repertoire umfasst (Kirchen-)Musik von der Klassik bis zur Moderne.
Wir bieten: engagierte Proben, interessante und ansprechende Chormusik mit Atmosphäre und stilistischer Vielfalt.

Da wir uns selbst finanzieren, erheben wir einen Chorbeitrag von z.Zt. 15,- € (ermäßigt 8,-€) im Monat.

Der Chor probt immer montags von 20.00 bis 22.00 Uhr in den Räumen der Philippusgemeinde in Köln-Raderthal.

Interessenten erhalten weitere Infos bei Michael Burger.
(Tel.: 0221 – 870 11 52  oder E-Mail: moburger(AT)gmx.de)

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Video von „Robert Saar: Unter den Linden“

Video von „Robert Saar: Unter den Linden“

„Besäße ich doch ein Licht in der Stirn, das so viele meiner Brüder ungerührt vergeuden.“ (Robert Saar)

Robert Saar, geboren am 24. Mai 1925 in Bad Kissingen und gestorben in Köln-Porz am 21. September 1976, war ein blinder Komponist tonalen Stils, der von der vorpreschenden Moderne aus atonaler, serieller und elektronischer Musik und dem daraus entstandenen Aufführungs-Kanon der 60er und 70er Jahre gewissermaßen zurückgelassen wurde und in Vergessenheit geriet.
Seine wohl ca. 1954 komponierte Erzählung für gemischten Chor a capella „Unter den Linden“ nach einem Gedicht des Minnelyrikers Walther v .d. Vogelweide ist anlässlich des Projektes „umbrüche“ des Kammerchor CANTAMO Köln im Nov. 2013 vermutlich uraufgeführt worden.

„[…] gab es damals noch keine musikalische Blindenschrift. Er saß also mit einem kleinen Blindendiktiergerät da und hat alles notiert und es sich dann am Klavier zurechtgesucht. Seine Kompositionen hat er genauso aufgegeben und diktiert. Ich habe viel für ihn geschrieben und ihn vor seinem Examen am Klavier korrepetiert, indem ich ihm vor- und er mir nachgespielt hat. Diese Gedächtnisleistung können Sie – wenn Sie das nicht selber erlebt haben – nur schwer würdigen! Er hat eine sehr sensible Musik komponiert und vor allen Dingen auch stimmungsmäßig schreiben können. In seiner Musik war nie ein großer Zug oder Wuchtigkeit.“
(Prof. Karl Haus; Musikhochschule Würzburg)

Artikel Robert Saar

Mehr Information findet sich unter http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Saar oder im Artikel zum Gedenken an Robert Saar (siehe rechts).

Wir danken insbesondere Peter Gnoss für das freundliche Überlassen einer Kopie der handschriftlichen Partitur zu Aufführung und Internet-Veröffentlichung sowie für die Verwendung seines Artikels aus „Fermate“ (Heft 24/2; 2005 – siehe rechts).

Ferner möchten wir Jutta Neukirchen und Rüdiger Otto danken, die uns ihren „der Empfindsamkeit der Dichtung“ angemessenen Raum für die Kamera-Aufnahmen zur Verfügung stellten.