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Erscheinung – Konzert zum Advent / Dezember 2018

Erscheinung – Konzert zum Advent

Sa., 1. Dezember 2018,
Philippuskirche, Köln-Raderthal

Plakat "Erscheinung - Konzert zum Advent"
Plakat „Erscheinung – Konzert zum Advent“

Kammerchor Cantamo Köln
Leitung: Jonas Dickopf

Ein großes Licht geht auf über dem Volk, das im Dunkeln geht; der Engel des Herrn kommt zu Maria; eine ganze Schar Engel weist den Hirten den Weg zum Stall; drei Weise werden von einem neu aufgegangenen Stern nach Bethlehem geführt: Der Advent ist geprägt von Erzählungen, in denen Licht ins Dunkel gebracht wird, in denen der Himmel der Erde begegnet, in Gestalt von Engeln, die den Menschen das Heil verkünden. Und stets folgt diesen unerwarteten Erscheinungen ein ebenso unvermittelter Aufbruch, ein Sich-einfach-auf-den-Weg-Machen, ein großes „Ja“ des Menschen zu Gott.

Diesen Leitmotiven folgend eröffnete der Kammerchor CANTAMO Köln (mit seinem neuen musikalischen Leiter Jonas Dickopf) die diesjährige Adventszeit mit Klassikern und weniger bekannten Werken.

Als Uraufführung erklang das von unserem Chormitglied Hartmut Neubauer als Chorsatz bearbeitete Lied „Die Nacht ist vorgedrungen“.

Programm:

  • Will Todd – Angel Song II
  • Johannes Brahms – Es flog ein Täublein weiße
  • Helmut Barbe – Gib Frieden Herr
  • Hans Leo Hassler – Dixit Maria
  • Johann Eccard – Über’s Gebirg
  • James MacMillan – O radiant dawn
  • Hartmut Neubauer – Die Nacht ist vorgedrungen (Uraufführung)
  • Don MacDonald – There is no rose
  • Franz Biebl – Ave Maria
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neue Chorleitung!

Portrait Jonas DickopfWir haben eine neue Chorleitung gesucht – und jetzt auch gefunden! 🙂

Wir freuen uns, dass ab Juli Jonas Dickopf als Nachfolger von Vincent Heitzer den Kammerchor Cantamo Köln leitet.

Zur Zeit planen wir unseren nächsten Konzerte und haben auch schon einige Ideen.
In Kürze mehr dazu!

 

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Sänger/-innen gesucht!

Wir suchen Verstärkung für unseren Chor!

(vor allem Tenor und Bass)

Sängerische Vorerfahrungen (Chor oder Solo) sind erwünscht.
Unser Repertoire umfasst (Kirchen-)Musik von der Klassik bis zur Moderne.
Wir bieten: engagierte Proben, interessante und ansprechende Chormusik mit Atmosphäre und stilistischer Vielfalt.

Da wir uns selbst finanzieren, erheben wir einen Chorbeitrag von z.Zt. 15,- € (ermäßigt 8,-€) im Monat.

Der Chor probt immer montags von 20.00 bis 22.00 Uhr in den Räumen der Philippusgemeinde in Köln-Raderthal.

Interessenten erhalten weitere Infos bei Michael Burger.
(Tel.: 0221 – 870 11 52  oder E-Mail: moburger(AT)gmx.de)

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Video von „Robert Saar: Unter den Linden“

Video von „Robert Saar: Unter den Linden“

„Besäße ich doch ein Licht in der Stirn, das so viele meiner Brüder ungerührt vergeuden.“ (Robert Saar)

Robert Saar, geboren am 24. Mai 1925 in Bad Kissingen und gestorben in Köln-Porz am 21. September 1976, war ein blinder Komponist tonalen Stils, der von der vorpreschenden Moderne aus atonaler, serieller und elektronischer Musik und dem daraus entstandenen Aufführungs-Kanon der 60er und 70er Jahre gewissermaßen zurückgelassen wurde und in Vergessenheit geriet.
Seine wohl ca. 1954 komponierte Erzählung für gemischten Chor a capella „Unter den Linden“ nach einem Gedicht des Minnelyrikers Walther v .d. Vogelweide ist anlässlich des Projektes „umbrüche“ des Kammerchor CANTAMO Köln im Nov. 2013 vermutlich uraufgeführt worden.

„[…] gab es damals noch keine musikalische Blindenschrift. Er saß also mit einem kleinen Blindendiktiergerät da und hat alles notiert und es sich dann am Klavier zurechtgesucht. Seine Kompositionen hat er genauso aufgegeben und diktiert. Ich habe viel für ihn geschrieben und ihn vor seinem Examen am Klavier korrepetiert, indem ich ihm vor- und er mir nachgespielt hat. Diese Gedächtnisleistung können Sie – wenn Sie das nicht selber erlebt haben – nur schwer würdigen! Er hat eine sehr sensible Musik komponiert und vor allen Dingen auch stimmungsmäßig schreiben können. In seiner Musik war nie ein großer Zug oder Wuchtigkeit.“
(Prof. Karl Haus; Musikhochschule Würzburg)

Artikel Robert Saar

Mehr Information findet sich unter http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Saar oder im Artikel zum Gedenken an Robert Saar (siehe rechts).

Wir danken insbesondere Peter Gnoss für das freundliche Überlassen einer Kopie der handschriftlichen Partitur zu Aufführung und Internet-Veröffentlichung sowie für die Verwendung seines Artikels aus „Fermate“ (Heft 24/2; 2005 – siehe rechts).

Ferner möchten wir Jutta Neukirchen und Rüdiger Otto danken, die uns ihren „der Empfindsamkeit der Dichtung“ angemessenen Raum für die Kamera-Aufnahmen zur Verfügung stellten.