Posted on

2. Leverkusener Friedenskonzert

Am Sonntag, 13.11.16, haben wir Auszüge aus unserem aktuellen Projekt DIE HIMMEL DER ERDE beim 2. Leverkusener Friedenskonzert in der Friedenskirche in Leverkusen-Schlebusch aufgeführt.

Wir haben uns sehr darüber gefreut, an diesem tollen Konzertabend teilnehmen zu können.

Der Kölner Stadtanzeiger und die Lokalen Informationen haben über das Konzert berichtet.
Die Artikel sind über Anklicken des Vorschaubilds zu vergrößern.
Einige Auszüge:
„Lieblicher Gesang, sperrige Texte“
„[Das Programm] hinterließ (…) einen bleibenden Eindruck.“
„Ein intensives und berührendes Hörerlebnis…“

Das komplette Programm wird übrigens ein zweites Mal am Tag der Menschenrechte (10.12.16) in der Johanneskirche Düsseldorf aufgeführt!
Karten können noch im Vorverkauf erworben und von uns verschickt werden. Nähere Informationen dazu unter der Rubrik „Auftritte“.

Außerdem führen wir am Sonntag, 20.11.16, im Rahmen des 9. Ökumenischen Kirchenmusikfestivals in der Basilika St. Aposteln Auszüge aus dem Programm auf.

Posted on

Uraufführung DIE HIMMEL DER ERDE in Köln

Konzertprojekt "Die Himmel der Erde", Konzert 5.11.16, Kunst-Station St. Peter Köln
Konzertprojekt „Die Himmel der Erde“, Konzert 5.11.16, Kunst-Station St. Peter Köln

Am 5.11.2016 fand unser erstes Konzert des Projektes DIE HIMMEL DER ERDE mit Uraufführung der für uns komponierten Stücke in der gut besuchten Kunst-Station St. Peter Köln statt.

Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass fast alle Komponisten/innen anwesend waren und teils eine lange Anfahrt in Kauf genommen haben.
Und wir möchten uns natürlich auch bei den zahlreichen Besuchern bedanken!

Einige Reaktionen:

„Ich habe den Chor bewundert, der die verschiedenen Aufgaben sehr gut bewältigt hat …“ (Prof. F. Radermacher, Komponist)
„Ich habe mich sehr darüber gefreut, wie gut alles zusammen gepasst hat bei der UA in St. Peter und gratuliere herzlich! (…) Ein wirklich schönes Erlebnis für mich, zu diesem ambitionierten, großen Projekt beitragen zu können.“ (Michael Villmow, Komponist)
„Ich war ganz beeindruckt von den Texten und eurem
Gesang. (…) Ich bin tief bewegt nach Hause gegangen.“ (eine Besucherin)

Der Radiosender DomRadio hat vorher einen Bericht gesendet, den Sie hier aufrufen können:


Das komplette Programm wird übrigens ein zweites Mal am Tag der Menschenrechte (10.12.16) in der Johanneskirche Düsseldorf aufgeführt!
Karten können noch im Vorverkauf erworben und von uns verschickt werden. Nähere Informationen dazu unter der Rubrik „Auftritte“.

Außerdem führen wir am Sonntag, 13.11.16, beim 2. Leverkusener Friedenskonzert und am Sonntag, 20.11.16, im Rahmen des 9. Ökumenischen Kirchenmusikfestivals in der Basilika St. Aposteln Auszüge aus dem Programm auf.

Posted on

MEISTERschüler / Juni 2015

MEISTERschüler

Weltliche Chormusik von
Johannes Brahms und Gustav Jenner

Fr., 19. Juni 2015, St. Johannes-Kirche, Köln-Deutz

Plakat "MEISTERschüler"
Plakat „MEISTERschüler“

Klavier: Daniel Kirchmann
Kammerchor Cantamo Köln

Leitung: Vincent Heitzer

Programmheft als pdf-Datei

  • Johannes Brahms – Intermezzo a-moll Op. 118 Nr.1
  • Johannes Brahms – Fünf Gesänge für gem. Chor, Op. 104
  • Johannes Brahms – Intermezzo A-Dur Op. 118 Nr.2
  • Gustav Jenner – aus: Zwölf Quartette für 4 Singstimmmen & Klavier; Nr. 1-4, 9-12
  • Johannes Brahms – Ballade g-moll Op. 118 Nr.3
  • Johannes Brahms – Zigeunerlieder für 4 Singstimmen & Klavier, Op. 103

Das Konzert wurde gefördert vom Landesmusikrat NRW.

Posted on

Konzert im Advent / Dezember 2014

Konzert im Advent

Sa., 6. Dezember 2014, Philippuskirche, Köln-Raderthal

Plakat "Konzert im Advent"
Plakat „Konzert im Advent“

Sopran: Arminia Friebe
Klavier, Orgel: Michael Wülker
Kammerchor Cantamo Köln

Leitung: Vincent Heitzer

  • David Willcocks – Angelus ad virginem
  • Hans Leo Hassler – Dixit Maria
  • Henry Smart – Magnificat
  • Johann Eccard – Über’s Gebirg Maria geht
  • Jan-Ake Hillerud – Veni, veni, Emanuel
  • Albert Becker – Machet die Tore weit
  • Randall Thompson – Choose something like a star
  • Morten Lauridsen – O magnum mysterium
  • Kirby Shaw – Silent night
  • David Willcocks – Sussex carol
  • F. Mendelssohn / D. Willcocks – Hark! The herald-angels sing
  • David Willcocks – See amid the winter’s snow
Posted on

Motetten & Choräle / September 2014

Motetten & Choräle

So., 7. Sept. 2014, St. Lambertuskirche, Heinsberg-Dremmen
Sa., 13. Sept. 2014, Herz Jesu Kirche, Leverkusen
(Landeschorfest in Leverkusen)

Plakat "Motetten & Choräle"
Plakat „Motetten & Choräle“

Kammerchor Cantamo Köln
Konzert in Heinsberg gemeinsam mit:

Choralschola St. Marien Bonn

Leitung: Vincent Heitzer

  • Charles Villiers Stanford – Three motets:
    Justorum animae; Coelus ascendit hodie; Beati quorum via
  • Maurice Dufuflé – Quatre motets:
    Ubi caritas; Tu es Petrus; Tantum ergo
  • Knut Nystedt – Three motets:
    Thus saith the Lord; Peace I leave with you; I will praise thee o Lord
  • verschiedene gregorianische Choräle (Choralschola St. Marien)
Plakat Landeschorfest Leverkusen 2014
Plakat Landeschorfest Leverkusen 2014
Posted on

Video von „Robert Saar: Unter den Linden“

Video von „Robert Saar: Unter den Linden“

„Besäße ich doch ein Licht in der Stirn, das so viele meiner Brüder ungerührt vergeuden.“ (Robert Saar)

Robert Saar, geboren am 24. Mai 1925 in Bad Kissingen und gestorben in Köln-Porz am 21. September 1976, war ein blinder Komponist tonalen Stils, der von der vorpreschenden Moderne aus atonaler, serieller und elektronischer Musik und dem daraus entstandenen Aufführungs-Kanon der 60er und 70er Jahre gewissermaßen zurückgelassen wurde und in Vergessenheit geriet.
Seine wohl ca. 1954 komponierte Erzählung für gemischten Chor a capella „Unter den Linden“ nach einem Gedicht des Minnelyrikers Walther v .d. Vogelweide ist anlässlich des Projektes „umbrüche“ des Kammerchor CANTAMO Köln im Nov. 2013 vermutlich uraufgeführt worden.

„[…] gab es damals noch keine musikalische Blindenschrift. Er saß also mit einem kleinen Blindendiktiergerät da und hat alles notiert und es sich dann am Klavier zurechtgesucht. Seine Kompositionen hat er genauso aufgegeben und diktiert. Ich habe viel für ihn geschrieben und ihn vor seinem Examen am Klavier korrepetiert, indem ich ihm vor- und er mir nachgespielt hat. Diese Gedächtnisleistung können Sie – wenn Sie das nicht selber erlebt haben – nur schwer würdigen! Er hat eine sehr sensible Musik komponiert und vor allen Dingen auch stimmungsmäßig schreiben können. In seiner Musik war nie ein großer Zug oder Wuchtigkeit.“
(Prof. Karl Haus; Musikhochschule Würzburg)

Artikel Robert Saar

Mehr Information findet sich unter http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Saar oder im Artikel zum Gedenken an Robert Saar (siehe rechts).

Wir danken insbesondere Peter Gnoss für das freundliche Überlassen einer Kopie der handschriftlichen Partitur zu Aufführung und Internet-Veröffentlichung sowie für die Verwendung seines Artikels aus „Fermate“ (Heft 24/2; 2005 – siehe rechts).

Ferner möchten wir Jutta Neukirchen und Rüdiger Otto danken, die uns ihren „der Empfindsamkeit der Dichtung“ angemessenen Raum für die Kamera-Aufnahmen zur Verfügung stellten.

Posted on

Konzertbericht: Umbrüche

UMBRÜCHE

Chormusik der Nachkriegszeit aus dem Rheinland

Plakat "Umbrüche"

Selten gehörte Chormusik aus der Nachkriegszeit trug der Kammerchor CANTAMO in zwei Konzerten am 23. und 24. November 2013 in Köln und Bonn vor.
Idee und Konzept ist die musikalische Entdeckung von Komponisten des Rheinlandes aus der Zeit am Vorabend der Änderung des Musikverständnisses in den 60iger Jahren.

Aufgeführt wurde einleitend die Trauermotette von Rudolf Mauersberger (1889-1971), gefolgt von Werken Günter Raphaels (1903-1960), der als „Halbjude“ im Krieg verfemt war und sich durch eine besonders erweiterte Tonalität auszeichnet, Robert Saar (1925-1976) mit dem einzigen weltlichen Text des Programms, Heinrich Lehmacher (1891-1966) und Friedrich Radermacher (*1924), der bis heute erfolgreich in Köln komponiert.

Wir sind sehr froh, daß es Prof. Radermacher möglich war, unser Konzert im Karmel Maria vom Frieden in Köln zu besuchen. Immerhin wurde sein 1947 komponiertes Stück „Gesegnete Not“ zum ersten Mal seitdem wieder aufgeführt. Prof. Radermacher dazu: „…mit großer Freude denken wir an das Konzert gestern, das uns sehr beeindruckt hat. {…} Aber auch einem Stück Musik –  kurz nach Krieg und Gefangenschaft geschrieben – in einer so schönen Aufführung wieder zu begegnen, erfüllte mich mit großer Dankbarkeit.“

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ausdrücklich bei den Schwestern des Karmel Maria vom Frieden für die sehr freundliche und herzliche Gastfreundschaft bedanken!

Das Bürgerradio Studio Eck berichtete Mitte Dezember über unser Konzert in Köln.

 

Die Konzerte wurden vom Landesmusikrat NRW gefördert.